Senioren/ -innen

Wie wuppen ältere Menschen den Alltag ohne Auto?

Seniorinnen und Senioren fällt der Umstieg auf ein Leben ohne Auto häufig schwer.

Tipps für den Alltag ohne Auto: Wie erledige ich Einkäufe, den Arztbesuch oder einen Ausflug?

2 Min.

24.03.2026
Fröhliche ältere Dame fährt Auto

Ältere Menschen, die es gewohnt waren, überall mit dem eigenen Auto hinzukommen, fällt die Umstellung auf ein Leben ohne Auto oft schwer. Jetzt heißt es, neu denken.

Einige Verkehrsbetriebe bieten Aktionen wie „Fahrschein statt Führerschein“. Erkundigen Sie sich auch nach Ermäßigungen. Sind Apotheke, Bank, Supermarkt nicht weit und ist man fit genug, lassen sich Erledigungen zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen – das steigert ganz nebenbei auch die Gesundheit!

Hilfreich: ein Einkaufstrolley mit 40 Litern und Treppensteigfunktion. Packtaschen und Anhänger machen das Rad lastentauglich, Rückenwind gibt ein E-Bike. Schwere Getränkekisten können geliefert werden. 

Nutzen Sie Bürgerfahrdienste, steigen Sie auf das Fahrrad um oder gehen Sie kürzere Strecken zu Fuß

Manche Gemeinden bieten Ruf- oder Bürgerbusse. Sie fahren zu festgesetzten Zeiten ins Zentrum. Eine schöne Gelegenheit, rauszukommen und neue Leute kennenzulernen. Auch Bürgerfahrdienste und Nachbarschaftshilfen ermöglichen Mobilität.

Kein Auto heißt weniger Kosten, etwa für die Versicherung: Geld, das Sie für eine Taxifahrt nutzen können. Überlegen Sie auch, welche neuen Ziele es in Ihrer Umgebung gibt, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

Bekannte, die Familie oder den Nachbarn fragen, ob er oder sie einen mitnimmt oder zum Beispiel zu einem Termin fährt. Viele reagieren wohlwollend auf solche Bitten, es braucht manchmal nur etwas Mut zu fragen.

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