Junge Menschen kenn sich in Sachen Organ- und Gewebespende gut aus – das konnte eine Erhebung inklusive Wissenstest des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BIÖG) zeigen.
Fast die Hälfte der befragten 26- bis 35-Jährigen galt demnach als „gut informiert“, wusste also unter anderem wie Hirntod definiert und wie die Organspende in Deutschland geregelt ist. Der Anteil der gut informierten 14- bis 25-Jährigen stieg um 12 Prozentpunkte innerhalb von neun Jahren auf 45 Prozent.
Der Wissensstand in der Gesamtbevölkerung zur Organspende stieg ebenfalls, wenn auch nur leicht: 40 Prozent der Befragten gelten als „gut informiert“.
Die allermeisten, etwa 80 Prozent, wissen zudem um den Hirntod als zentrale Voraussetzung für eine Organentnahme. In solch einem Fall fallen alle Hirnfunktionen unumkehrbar aus.
Nur etwa 45 Prozent der Deutschen haben ihre Entscheidung für eine Organspende tatsächlich per Ausweis oder Verfügung dokumentiert.
Bei der Zahl der Gwebespenden gibt es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) seit einigen Jahren eine positive Entwicklung – seit 2007 melden immer mehr Kliniken potenzielle Gewebespenderinnen und -spender.