Die Impfung gegen humane Papillomviren beugt einer Infektion mit HPV gut vor und bietet somit auch einen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Das bestätigen zwei neue Cochrane Reviews, für die diverse Studien mit Daten von über 132 Millionen Menschen berücksichtigt wurden.
Die untersuchten Impfstoffe helfen demnach, das Risiko für eine Infektion durch die humanen Papillomviren deutlich zu reduzieren. Langzeitdaten bestätigen, dass die Impfung gut verträglich ist. Zudem liefern die Studien keine Hinweise auf schwere unerwünschte Wirkungen.
Empfohlen wird die erste HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren.
Frauen sollten das Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs nutzen, im Frühstadium ist der Tumor symptomlos und bleibt daher oft unentdeckt. Dabei sind hier die Heilungschancen sehr gut – oft kann mit minimalinvasiven Operationsmethoden gearbeitet werden.
Inzwischen sind als ergänzendes Angebot HPV-Selbsttests verfügbar. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Frauen, die die Vorsorge bei der Gynäkologin oder dem Gynäkologen nicht nutzen.