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Hilfe bei Migräne


Forschung: Neue Medikamente zur Migräne-Prophylaxe sind verträglich und sicher


Klassische Medikamente sind oft schlecht verträglich und haben Nebenwirkungen


Neue Medikamente zur Migräne-Prophylaxe sind verträglich und sicher. Das ergab eine Auswertung von 19 Studien mit fast 15 000 Migränepatientinnen und -patienten.

 

Klassische Medikamente zur Migräneprophylaxe sind oft schlecht verträglich und haben häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Viele nehmen die Tabletten deshalb nur unregelmäßig oder brechen die Behandlung ab.

 

Die Metaanalyse zeigte, dass die neuen monoklonalen Antikörper sowie die Wirkstoffklasse der Gepante sichere und verträgliche Optionen zur Vorbeugung von Migräne sind, die selten zu Therapieabbrüchen führen. Da die Antikörper monatlich oder nur quartalsweise gespritzt werden, fällt es Betroffenen leichter, die Therapie einzuhalten.

 

Für Migräne-Patienten, die komplett auf Medikamente verzichten möchten, bietet sich Akupunktur an. Laut IGeL-Monitor ist die Nadelbehandlung genauso wirksam wie Arzneimittel.


Die neuen Antikörper werden monatlich oder nur quartalsweise gespritzt


Neue Medikamente zur Migräne-Prophylaxe sind verträglich und sicher
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